undefined: undefined
Die Stiftung San Michele wurde am 16. Juni 1950 gegründet mit dem Ziel den Grundbesitz, den Axel Munthe dem schwedischen Staat geschenkt hatte, zu verwalten, Gästehäuser für Stipendiaten zu realisieren und den Kulturaustausch zwischen Schweden und Italien zu fördern.
Am 16. November 1948 hatte Axel Munthe sein endgültiges Testament abgefasst. Bereits im Frühling 1949 einige Monate nach dem Tod von Axel Munthe, schickte man den Architekten Jan Wallinder nach Capri, damit er das Grundstück genau inspiziere. Im Sommer des gleichen Jahres kam Josef Oliv, der von Axel Munthe als erster Direktor vorgeschlagen worden war. Mit vereinten Kräften überzeugten der Kronprinz Gustav Adolf und der Professor Axel Boëthius die Regierung die Schenkung anzunehmen trotz der Vorbehalte wegen der möglichen wirtschaftlichen Folgen, die diese Schenkung mit sich bringen würde, da das Grundstück sich in einem heruntergekommenen Zustand befand. Für das Förderkomitee des Schwedisches Institutes in Rom (1925), dem Kronprinzen Gustaf Adolf und für den ersten Direktor, dem Professor Axel Boëthius (1926) war es ganz selbstverständlich, dass die Verwaltung, die das Schwedische Institut in Rom leitete, sich um die Stiftung San Michele kümmern würde. Die Stiftung finanzierte die eigenen Aktivitäten aus eigenen Einnahmen.
(Aus der Präsentationsschrift der Villa San Michele - eine schwedische Kulturinstitution im Mittelmeeraum, Stiftung San Michele (Peter Cottino, 2005)